Hammer Eisbären kassieren in Duisburg ein halbes Dutzend

Das Test-Rückspiel am Sonntagabend bei den Füchsen Duisburg könnte ein Vorgeschmack auf das gewesen sein, was die Hammer Eisbären künftig in der Eishockey-Oberliga erwartet.

 

Duisburg – Beim Ruhrgebietsteam, das sich freiwillig in die Regionalliga zurückgezogen hat, unterlag die Mannschaft von Ralf Hoja nach einem 4:3 im Hinspiel am Freitag mit 3:6 (1:2, 0:2, 2:2). „Ein völlig verdienter Sieg für Duisburg“, urteilte Hamms Manager Jan Koch. „Wir hatten keine Struktur, sind in Hektik gefallen und in Konter gelaufen.“ Grund zur Panik sieht Koch aber nicht: „Wir haben im letzten Drittel einiges ausprobiert. Es war ein Testspiel. Das müssen wir nicht höher hängen als nötig. Wir werden daraus lernen, an den Fehlern im Training arbeiten und uns weiter gut auf die Oberliga vorbereiten.“ Der nächste anspruchsvolle Vergleich dürfte schon am Freitag (20 Uhr) warten, wenn die Ratinger Ice Aliens zum Test zu Gast sind.

In Duisburg fanden die Eisbären zu Beginn überhaupt nicht ins Spiel. Kevin Orendorz musste auf die Strafbank, die Überzahl nutzten die Füchse zur Führung durch Tim Cornelissen (2.). Kaum wieder vollständig, kassierte Hamm nur 21 Sekunden später den zweiten Gegentreffer. Jendrik Allendorf machte dabei im Tor nicht die beste Figur.

Auflösungserscheinungen nach dem dritten Gegentor

Nach und nach fand Hamm aber ins Spiel, hatte Pech bei Metalltreffern durch Kevin Thau und Tom Lorer. Orendorz machte es besser und verkürzte (11.). Die Gäste waren jetzt auf Augenhöhe, hatten Chancen auf den Ausgleich, zeigten nach dem dritten Gegentor (26.) aber Auflösungserscheinungen. „Da haben wir komplett die Ordnung verloren“, sagte Koch. Allendorf verhinderte Schlimmeres, mit einem 1:4 ging es in die Kabine, nachdem Hoja sein Team schon per Auszeit wachgerüttelt hatte. „Ich bin sicher, da ist es laut geworden“, sagte Koch. Immerhin: Das Schlussdrittel endete unentschieden. Igor Furda (47.) und Thau (55.) besorgten die Tore zum zwischenzeitlichen 2:4 und 3:6-Endstand aus Sicht der Eisbären.

Auto: Benedikt Ophaus
Quelle: www.wa.de

 

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