| Frankfurt | : | Hamm | 6:1 |
| Hamm | : | Frankfurt | 4:3 |
| Frankfurt | : | Hamm | 10:2 |
| Hamm | : | Frankfurt | 5:4 |
| Frankfurt | : | Hamm | 3:4 |
| Königsborn | : | Ratingen | 3:2 |
| Ratingen | : | Königsborn | 5:4 |
| Königsborn | : | Ratingen | 7:3 |
| Ratingen | : | Königsborn | 0:7 |
| Königsborn | : | Hamm | 2:4 |
| Hamm | : | Königsborn | 3:5 |
| Königsborn | : | Hamm | 3:6 |
| Hamm | : | Königsborn | 4:5 |
11. Februar 2012 Westfälischer Anzeiger
Fünf Tage nach dem 7:3-Erfolg in Frankfurt blieb die nächste Überraschung zwar aus, doch durften die Hammer Eisbären am Freitagabend vor 404 Zuschauern in der Eishalle am Maximilianpark nach der Partie gegen den Tabellenführer Bad Nauheim das Eis erhobenen Hauptes verlassen.
Gegen die Roten Teufel gab es zwar die erwartete Niederlage, doch die fiel am Ende mit dem 4:6 (2:1, 1:4, 1:1) denkbar knapp aus.
„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat gegen das wohl beste Team der Liga eine starke Leistung gezeigt“, freute sich Hamms Trainer Carsten Plate über die engagierte Vorstellung. „Leider haben wir die Partie im zweiten Drittel verloren, wie wir oft zu weit weg vom Mann standen.“
Beflügwelt vom Überraschungscoup in Frankfurt lieferten die Eisbären auch dem Spitzenreiter aus Nordhessen eine großen Kampf. Die Roten Teufel waren zwar zu Beginn des ersten Drittels die etwas druckvoller agierende Mannschaft, doch Hamms Goalie Benjamin Voigt erwies sich als sicherer Rückhalt. Und mit zunehmender Spielerdauer wurden auch die Gastgeber etwas mutiger. Direkt im Anschluss an ein Überzahlspiel der Eisbären fiel das 1:0 (10.). Die Bad Nauheimer waren gerade wieder komplett, als Karan Moallim eine Vorlage von Sebastian Licau zum Führungstreffer nutzte. Doch lange konnten sich die Hammer Fans nicht über diesen Treffer freuen, denn gerade einmal eine Minute später netzte Tobias Schwab, der nach einen Konter allein auf Schlussmann Voigt zulief, zum 1:1 ein. Doch auch durch diesen kleinen Rückschlag ließen sich die Eisbären, die diesmal etwas stabiler in der Defensive standen, nicht beeirren. Groß war der Jubel, als Nils Sondermann kurz vor dem Drittelende den erneuten Führungstreffer im Nachschuss markierte. Licau hatte zuvor mit einem Schuss nur den Pfosten des Bad Nauheimer Tores getroffen.
Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts spielten die Hammer couragiert, besaßen durch Christian Gose (24.) sogar die große Chance zum 3:1. Stattdessen fiel im Gegenzug der Ausgleich für die Hessen durch Kevin Lavallee. Danach gab es fast ein Scheibenschießen auf das Tor der Eisbären, doch Benjamin Voigt bewahrte seine Mannschaft zunächst vor einem Rückstand. Machtlos war er allerdings nach gut einer halben Stunde, als Schwab im Nachschuss das 2:3 erzielte. Als nur wenige Sekunden später Lavbellee sogar auf 2:4 erhöhte, schien die Partie ihren erwarteten Verlauf zu nehmen. Doch die Schützlinge von Carsten Plate kamen wieder zurück. Gose gelang nach guter Vorarbeit von Karl Jasik der Anschlusstreffer (33.). Kurz vor Ende des Abschnitts setzten sich die Roten Teufel aber wieder mit zwei Treffern ab. Dynan Stanley hieß der Torschütze zum 3:5. Pech für die Hammer, dass Marvin Gleiber voll von einem Puck im Gesicht getroffen wurde und anschließend blutend vom Eis musste.
Im letzten Drittel versuchten die Hammer noch einmal alles, kamen zwei Minuten vor dem Ende durch das Tor von Nils Sondermann auf 4:5 heran. Plate ging anschließend volles Risiko und nahm noch Goalie Voigt vom Eis, doch die Bad Nauheimer trafen durch Stanley ins leere Hammer Gehäuse zum 4:6-Endstand. „Schade, dass unser großer Kampf nicht belohnt wurde“, meinte Plate nach der Partie. „Doch diese Leistung müsste der Mannschaft genügend Selbstvertrauen für die Begegnung am Sonntag in Unna geben.“ Um 18,30 Uhr geht es beim EJC Königsborn um Punkte im Kampf um Platz sechs.